Petition zur Rettung des Rotmilans und anderer von der Ausrottung bedrohter Arten

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-31019608-fd9e-40bc-a1c0-f3b28c8aea11

Ich habe auf Change.org eine Petition unter dem Titel „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“ an den in Mecklenburg-Vorpommern für den Naturschutz zuständigen Minister, Dr. Till Backhaus, veröffentlicht.

Ich trenne diese Petition ausdrücklich von meiner Kreistagskandidatur für den Freien Horizont (die mit meiner Wahl und der Nichtannahme der Wahl inzwischen beendet ist), damit jeder, dem der Umweltschutz, der Naturschutz, der Tierschutz oder der Artenschutz am Herzen liegt, diese Petition unabhängig von seinen sonstigen politischen Positionen unterstützen kann.

Ich bitte Sie, diese Petition zu unterzeichnen und zu verbreiten!

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Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

Herrn Dr. Till Backhaus,

Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

Sehr geehrter Herr Dr. Backhaus

hiermit fordere ich Sie in Ihrer Verantwortung als für Naturschutz und andere Belange zuständigen Minister des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf, die Europäische Vogelschutzrichtlinie in diesem Bundesland dem Geist und dem Buchstaben gemäß umzusetzen, indem Sie

  1. das Vorkommen des von der Ausrottung bedrohten Rotmilans erfassen,
  2. in Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden Schutzgebiete ausweisen, die einerseits aus Brutwäldern, bei denen es sich gegebenenfalls um Baumreihen und Feldgehölzen handeln kann, und andererseits aus Flächen zur Erhaltung von Flugkorridoren, die Gewässerschonstreifen und Grünflächen umfassen, bestehen.
  3. veranlassen, dass landwirtschaftliche Betriebe ab einer gewissen Größe 5% ihrer Fläche zur Einrichtung der Flugkorridore zur Verfügung stellen,
  4. die Vergabe von EU-Agrarprämien an konkrete Naturschutzauflagen binden und die Einhaltung dieser Auflagen kontrollieren,
  5. die Wiesenbrüter (Kiebitze, Brachvögel, Uferschnepfen usw.) schützen, indem Sie nicht mehr zulassen, dass nach dem 10 März in Vogelschutzgebieten gewalzt und geschleppt wird,
  6. veranlassen, dass zum Schutz der Flugkorridore die ehemals gültigen Abstände von 5 km zwischen Windeignungsgebieten und die ehemalig gültigen Mindestgrößen von 70 ha für Windeignungsgebiete erneut festgelegt werden,
  7. dass Sie dafür Sorge tragen, dass bereits bei der Erarbeitung der Regionalpläne zur Ausweisung von Windkraftanlagen in allen Planungsverbänden des Landes die von der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) vorgeschlagenen Abstände zu Brutstätten bedrohter Arten zugrunde gelegt werden,
  8. dass die Überprüfung und die Beurteilung der Zulässigkeit der Ausweisung von Windkraftanlagen unter dem Aspekt des Naturschutzes allein in die Hände der Unteren Naturschutzbehörden des Landes gelegt werden, welche die mit der Kartierung betrauten Unternehmen auswählen und beauftragen sollen, und dass Privatunternehmen sich nicht daran beteiligen,
  9. die Unteren Naturschutzbehörden personell und materiell so auszustatten, dass sie die unter 8. genannte Aufgabe erfüllen können,
  10. dass ein ständiges Schlagopfermonitoring für Greifvögel, Zugvögel und Fledermäuse durchgeführt wird und Windkraftanlagen an Orten, an denen eine erhöhte Totschlagquote auftritt, stillgelegt und zurückgebaut werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. René Sternke

Begründung:

  1. Die Europäische Vogelschutzrichtlinie schreibt die Ausweisung von Schutzgebieten für die in Anhang I aufgeführten bedrohten Arten ausdrücklich vor.
  2. Der Planungsverband Vorpommern äußert in der Abwägung zum geplanten Windeignungsgebiet 46/2015 Ramin (Abschnitt B 1.46): „Die Berücksichtigung von Kranichen oder Rotmilanen ist vom Regionalen Planungsverband nicht vorgesehen. Zwar erkennt der Regionale Planungsverband an, dass eine Gefährdung des Rotmilans durch den Betrieb von Windenergieanlagen anzunehmen ist. Der Rotmilan gehört zu den von Kollisionsrisiken an Windenergieanlage stark betroffenen Vogelarten. Auch hat Deutschland beim Schutz des Rotmilans eine hohe Verantwortung, da ein Großteil des europäischen Gesamtbestands hier vor kommen [sic]. Der Rotmilan gehört jedoch nach Auffassung des Planungsverbandes aufgrund der starken Population in Mecklenburg-Vorpommern nicht zu den bedrohten, störungssensiblen Vogelarten, auf die bei der Ausweisung von Eignungsgebieten für Windenergieanlagen verstärkt Rücksicht genommen werden muss.“ Dazu teilte mir die Obere Naturschutzbehörde auf Nachfrage mit: „Die von Ihnen zitierte Einschätzung des Planungsverbandes Vorpommern, dass in MV eine starke, stabile Rotmilanpopulation vorliegt, kann nicht bestätigt werden, da es für MV keine landesweit repräsentativen Daten zum Rotmilanvorkommen gibt. […] Im Internet werden sie zahlreiche Präsentationen von Ornithologen zum Rotmilanvorkommen in MV finden, die auch auf negative Bestandsentwicklungen hinweisen.“ Das gegenwärtig laufende Planungsverfahren beruht somit auf ungültigen Voraussetzungen und wird vermutlich wie bereits der letzte Regionalplan durch das Oberverwaltungsgericht Greifswald für rechtsungültig erklärt werden, sodass der Windkraftausbau in Vorpommern weiterhin ohne Steuerung durch das Landes vonstattengehen wird, wobei die Belange des Naturschutzes unter die Räder kommen.
  3. Mit der Tatsache, dass der Rotmilan nicht brutstättentreu ist, wird begründet, dass die Prüfung seines Vorkommens erst im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren vorgenommen wird. Angesichts so hoher Pachteinnahmen von ca. 80.000 Euro pro Jahr pro Anlage häufen sich die Fälle, in denen Brutstätten in der diesem Verfahren vorausgehenden Zeit durch Unbekannte zerstört werden. Allein im Kreis Vorpommern-Greifswald sind seit 2017 über 40 Horste beseitigt worden, davon im südlichen Amtsbereich Löcknitz-Penkun über 20. Flächenbesitzer und Unternehmen setzen zudem eine Reihe von Vergrämungstechniken ein (Schaffung ungünstiger Nahrungsbedingungen, Baumklopfer, Einsatz von Vergrämungslautsprechern, Tiefflüge, Drohneneinsatz usw.). Daher ist es notwendig, die Brutwälder im Vorfeld langfristig zu schützen, um Lebensräume für diese bedrohte Art zu erhalten.
  4. Die Praxis in den einzelnen Planungsverbänden innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern ist uneinheitlich. Der Planungsverband der Mecklenburgischen Seenplatte sieht im Gegensatz zum Planungsverband Vorpommern feste Abstände zwischen Rotmilanhorsten und Windkraftanlagen vor.
  5. Der „Entwurf des Umweltberichts 2018“ des Planungsverbandes Vorpommern nutzt als „Datengrundlage“ die Unterlagen der Enertrag AG. Darin heißt es: „Zum anderen erfolgt durch die WKA keine Blockierung von Flugrouten zwischen dem Rastzentrum in der westlichen Friedländer Großen Wiese und anderen Rastgebieten am Haff und im Peenetral, weil zwischen den bestehenden und den geplanten WKA ausreichend Flugkorridore verbleiben, die von den ausweichenden Vögeln genutzt werden können“ (S. VII). In der Regel weichen Vögel jedoch vor Windkraftanlagen nicht aus. Greifvögel erkennen keine Gefahr und finden oftmals an den Fundamenten gute Voraussetzungen zur Nahrungssuche. Kraniche werden die Windkraftanlagen im Nebel nicht sehen oder sich sogar an den Lichtern orientieren. Es ist notwendig, dass die Durchsetzung des Naturschutzes allein unter fachlichem Aspekt und nicht von wirtschaftlichen Interessen geleitet wird.
  6. Das bloße Freilassen von Korridoren ist nicht ausreichend. Die freigelassenen Korridore müssen dergestalt gepflegt werden, dass Greifvögel, Zugvögel usw. in ihnen gute Nahrungsbedingungen antreffen und die freigelassenen Flugkorridore attraktiv genug sind, damit die Vögel sie nutzen.
  7. Die Energiewende stellt die Unteren Naturschutzbehörden vor bedeutend umfangreichere Anforderungen im Vergleich zur vorhergehenden Zeit, da nahezu im gesamten ländlichen Raum gleichzeitig schwere Eingriffe in die Natur vorgenommen werden. Diesen umfangreicheren Aufgaben können die Behörden nur mit besserer materieller und personeller Ausstattung gewachsen sein.
  8. Die von der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg geführte Funddatei der Totschlagopfer erfasst nur die Spitze des Eisberges, da zumeist nur Zufallsfunde dokumentiert werden. In anderen EU-Ländern wird das Problem des Vogelschlags nicht auf die leichte Schulter genommen. Verwiesen sei auf die von der LPO (Ligue pour la protection des oiseaux) erarbeiteten Anweisungen zum regelmäßigen systematischen Absuchen von Windeignungsgebieten und zur Berechnung der wahrscheinlichen Totschlagrate auf der Grundlage der Anzahl der Funde. Aber selbst im Rahmen der nur zufälligen Erfassung von Totschlagopfern wurden bereits fünf erschlagene Schreiadler dokumentiert, wobei weitere getötete Schreiadler mit Mäusebussarden verwechselt worden sein dürften. 485 erschlagene Rotmilane wurden erfasst, was bedeutet, dass lokale Populationen stark beeinträchtigt wurden. Die zentrale Fundkartei für Anflugopfer dokumentiert bei Fledermäusen ebenfalls große Verluste, die artenschutzrelevant sind.
  9. Christof Herrmann vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie erklärte 2015 gegenüber dem NDR in Bezug auf die Ausweisung von Windfeldern: „Es ist nicht so, dass wir irgendwo konfliktfreie Fläche im Überschuss haben und uns frei aussuchen können. Die Konfliktminimierung muss zu Kompromissen führen – für den Naturschutz und für andere Belange.“ Keine Kompromisse mit dem Gesetz! Der Naturschutz darf wirtschaftlichen Interessen nicht aufgeopfert werden! Ich erinnere daran, dass der einstige Umweltminister Klaus Töpfer, der sich durch seine vorbildliche Amtsausübung unvergesslich gemacht hat, die auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erhaltene Natur das „Tafelsilber der deutschen Einheit“ nannte. Dieser Schatz darf nicht versilbert werden!

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Infraschall – die Wahrheit dringt ans Licht

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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Die volle Dröhnung

In der Frankfurter Allgemeinen Woche vom 19. Juli (S. 42f.) hat Michael Ashelm eine leicht verbesserte Fassung seines Artikels „Aufstand gegen die Windkraft“ publiziert. Der Titel „Die volle Dröhnung“ lässt vermuten, dass er der Gesundheitsschädigung durch den von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall vielleicht doch nicht nur hypothetischen Charakter zuspricht. Es kommen ein paar Fakten mehr vor. Er schreibt nun unter anderem: „Nicht leugnen können Befürworter des Ausbaus von Windenergie an Land, wie häufig inzwischen betroffene Bürger über gesundheitliche Folgen klagen.“

Wolfgang Müller: Krankmacher Windkraftanlagen?

Auf der Website Tychies Einblick findet sich ebenfalls unter dem Datum und mit dem Titel „Machen Windkraftanlagen krank?“ die von Holger Douglas verfasste Ankündigung eines wichtigen Buches:

Wolfgang Müller: Krankmacher Windkraftanlagen? Auswirkungen des Infraschalls auf unsere Gesundheit. Eine Dokumentation, Stuttgard, Neusatz Verlag, voraussichtliches Erscheinen: 24. Juli 2019

Anders als die FAZ, die Frage „Machen Windräder krank?“ nicht beantwortet, heißt es im Untertitel von Douglas‘ Artikel: „Warum sie Krankmacher sind, beschreibt ein Biologe.“ Müllers Buch ist ein Desiderat, weil es die Wirkungsweise von Infraschall beschreibt und weil es in die Forschung einführt. Dieses Buch wird den faulen Journalisten, die keine Lust zu Recherche und Investigation haben, auf die Sprünge helfen. In meinem Beitrag „Infraschall – das, was man nicht hört und wovon man nichts wissen will“ habe ich die Argumentationsstrategie der Broschüre „Mögliche gesundheitliche Effekte von Windenergieanlagen“ des Bundesumweltamts analysiert und gezeigt, dass das BUA vermeidet, sich Klarheit über die Gesundheitsschädigung durch den von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall zu verschaffen, und sich stattdessen bemüht, diesen Sachverhalt als ungeklärt darzustellen. Mein Resümee lautete: „Festzuhalten ist, dass an keiner Stelle in der Broschüre des BUA die Sorge um die Gesundheit der Bürger unseres Landes zu spüren ist, sondern überall das Bestreben, den Einsatz von Windkraftanlagen zu rechtfertigen und die durchaus einge-standene Möglichkeit von damit verbundenen Gesundheitsrisiken herunterzuspielen“. In einer zitierten Passage aus dem Buch von Wolfgang Müller heißt es: „Wer sich über die Windenergie informieren will und den Beteuerungen des Bundesumwelt-ministeriums und der Länderministerien mit ihren zugehörigen Landesumweltämtern bzw. Landesanstalten glaubt, wird hinters Licht geführt.“

Gesundheitsgefährdung durch Windenergieanlagen – viel Lärm um Nichts?

Während FAZ und Focus so tun, als ob sie von selbst auf das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts vom 26. März 2019 aufmerksam geworden wären, bekennt sich Windmesse. All in Wind, das sich als „das weltweit führende Portal der Windenergie“ versteht, in dem Beitrag „Gesundheitsgefährdung durch Windenergieanlagen – viel Lärm um Nichts?“ als eifriger Leser von windwahn.com: „Das nunmehr wahrzunehmende Medienecho, wonach beim Betrieb von Windenergieanlagen potenzielle Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Infraschall oder elektromagnetische Strahlung nicht ausgeschlossen werden könnten oder dass sich Verwaltung und Gerichte nunmehr auch nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) richten müssten – teilweise ist von einem „bahnbrechenden“ Urteil die Rede -, bedarf indes einer kritischen Würdigung.“

Und dann kommt die alte Leier: „Schließlich ist bislang wissenschaftlich auch nicht belegt, dass Infraschall tatsächliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat.“ Dass Infraschall tatsächliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat, gibt jedoch sogar das BUA zu. Ich zitiere noch einmal das Ärzteblatt: „Das Umweltbundesamt schließt Gesund-heitsschäden durch eine kurz- und langfristige Exposition gegenüber Infraschall ebenfalls nicht aus.“

Genüsslich zitiert Windmesse. All in Wind den Satz aus dem Urteil des OLG: “Überempfindlichkeit ist ein Los, das jeder selbst tragen muss“ und fügt an: „Es kommt auf das Empfinden eines verständigen Durchschnittsmenschen an.“ Die Plattform ignoriert die medizinische Forschung und die Wirkungsweise von Infraschall. Sie hat nicht begriffen, dass Infraschall gleich radioaktiver Strahlung bei Langzeitexposition objektv jeden Organismus, also auch jeden „verständigen Durchschnittsmenschen“, zerstört und dass nur ca. 30% der Menschen (Überempfindliche?) eine frühzeitige subjektive Wahrnehmung dieser Zerstörung besitzen.

Windmesse. All in Wind weist darauf hin, dass das OLG „nur die Haltung des BGH“ wiedergibt. „Die Maßstäbe, anhand derer beurteilt werden kann, ob zivilrechtliche Abwehransprüche gegen den Betrieb von Windenergieanlagen bestehen, hat der BGH nämlich in mehreren Entscheidungen bereits festgezogen und im Regelfall zugunsten der Windenergie entschieden.“ (Möglicherweise handelt es sich bei den Körperverletzungen um einen strafrechtlichen Sachverhalt.) Windmesse. All in Wind rät seinen Schützlingen „Abwarten und Tee trinken …“ und hält „die zur Schau getragene Euphorie der Windkraftgegner“ für unangebracht.

Die Euphorie in Grenzen

Der Freie Horizont kommentiert das Urteil auf seiner Facebook-Seite: „Angesichts unzähliger schlechter Erfahrungen hält sich die Euphorie in Grenzen. Dennoch: Eine Entwicklung, die Hoffnung macht.“

Die Freie Friedländer Wiese schreibt auf ihrer Facebook-Seite:

„Du möchtest wegen Verschlechterung deines Gesundheitszustandes und auch dem deiner Familie durch Infraschall sowie Wertverlust deines Hauses infolge vor der Haustür errichteter Windindustriegebiete nicht vor einem Landgericht klagen?
Du möchtest dort nicht in erster Instanz verlieren?
Du möchtest dich nicht kurzfristig freuen, weil ein Oberlandesgericht das erste Urteil aufhebt und zur Wiederverhandlung zurückweist?
Du möchtest nicht die geringe Hoffnung haben, dass das zweite Urteil am selben Gericht besser ausfällt, und dann maßlos enttäuscht sein?

Wir möchten das alles nicht und beugen vor!
Wir halten Mahnwache!
Wir stehen Samstag von 10 – 11 Uhr in Ferdinandshof an der B109 gegenüber der Tankstelle!
Wir erwarten auch dich!“

Die Wahrheit kommt ans Licht

Ich meinerseits bin zuversichtlich, dass die Gerichte sich nicht weiter zu Handlangern einer Branche und der Poltik erniedrigen und ihre eigene Entscheidungsgewalt beschneiden helfen. Windmesse. All in Wind spricht von den „windkritischen Untertönen des Urteils“. Immerhin bietet der zu erwartende Prozess in Schleswig-Holstein zum ersten Mal die Möglichkeit des Zustandekommens eines gerichtlichen Urteils, das die Gesundheitsschädigung durch von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall bestätigt. Bisher kam man solchen Urteilen stets mit außergerichtlichen Vergleichen zuvor. Die Mediziner werden die Gelegenheit haben, ihre Argumente vorzutragen. Und sie haben Argumente. Und auch die Journalisten werden sich nicht ewig die Augen zukleistern, die Ohren zustopfen und den Mund zuhalten können.

Die Gesundheitsschädigung durch von Windkraftanlagen ausge-sandten Infraschall wird nicht ewig geleugnet werden können. Die Parallele zum Zeitalter des Galilei liegt auf der Hand. Das kopernikanische Weltbild durfte lange nur als Hypothese vorgetragen werden. Das hat sich inzwischen geändert.

Vgl. auch https://www.windwahn.com/2019/07/20/infraschall-die-wahrheit-dringt-ans-licht/

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Die Rotmilane im Windeignungsgebiet 46 sind flügge

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In dem Essai „Wie bestellt man ein Windfeld“ habe ich erzählt, wie der CDU Politiker und Gen-Bauer Harald Nitschke im Gemeinderat der Gemeinde Ramin an der Stellungnahme zur Ausweisung eines Windfelds auf den Flächen seiner eigenen Firma mitwirken durfte, weil nach Auffassung des von Lorenz Caffier (CDU) geführten Innenminsteriums Mecklenburg-Vorpommern für „die erhebliche Wertsteigerung der in diesem Eignungsgebiet liegenden Grund-stücke“ und für den durch den „Eigentümer dieser Grundstücke damit [erlangten] immateriellen Vorteil“ „eine Mitwirkung an der in Rede stehenden Beschluss-fassung nicht unmittelbar ursächlich“ sei.

In dem Essai „Bürgergesellschaften oder Neues aus der Gemeinde Ramin“ hat Dominique van Eick berichtet, wie die Enertrag für die geplanten Windeignungsgebiete zwei Bürgergesellschaften gegründet hat, um die damit verbundenen Vorteile genießen zu können.

In dem Essai „3. Mahnwache zur Bekräftigung des Battinsthaler Appells“ habe ich den hohen Schutzwert des geplanten Wind-eignungsgebiets 46 herausgestellt, welches in eine Waldlichtung hineingequetscht werden soll. Im Wald gibt es Fledermäuse. In diesem wertvollen Biotop leben Kraniche, Rotmilane und Rohr-weihen.

Nun sind die jungen Rotmilane flügge. Dominique van Eick, Mitglied des Kreistags Vorpommern Greifswald und Gemeindevertreterin in Ramin, hat mir Fotos zugesandt, von welchen ich mehrere publiziere. Dieser kostbare Lebensraum von der Ausrottung bedrohter Arten muss erhalten werden und darf nicht der unter der Maske des „Klimaschutzes“ daherkommenden Habgier aufgeopfert werden!

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Der rote Milan in einem Wald bei Grenzdorf 12.07.2019 copyright by Michael Bause +++ NO MODEL RELEASE +++ +++ No Property Release +++ Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials durch den Urheber ist der Bildnutzer für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich. Der Bildnutzer trägt die Verantwortung für die Betextung sowie die sich aus der konkreten Veröffentlichung ergebenden Sinnzusammenhänge.
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Die Dichterin Doris Brunkert unterstützt die Petition zur Rettung des Rotmilans

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Die Dichterin Doris Brunkert aus Bäk, die ihre wunderbaren Gedichte regelmäßig unter dem Pseudonym hafenmöwe in ihrem lyrischen bLogbuch“ blaupause veröffentlicht, unterstützt die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“ Sie hat in dieser Absicht eigens ein Gedicht mit dem Titel „wer nicht im bild ist“ geschaffen, das sie am 29. Juni 2019 im bLogbuch zum ersten Mal publiziert hat:

wer nicht im bild ist

petition roter milan

wie politisch ein milan ist

das weiß nur ein adler

wer weiß wo ein adler ist

wer weiß wo ein adler ist

der (oder die) hätt‘                                                             v i e l l e i c h t

mit politik was am hut

am helm – da / (daheim)

hm  homeoffice

klapppt laut ein laptop zu

wer versteht was von politik?

wer weiß

wer alles in der klemme sitzt wo

milane sind

adleraugen blinzeln

möwen vom himmel fallen

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„Focus“: „Können Windräder krank machen?“ – Warum bleibt der Autor anonym?

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Wenn ein Autor / eine Autorin nicht seinen vollständigen Namen nennt, hat das meist einen guten Grund

Gestern habe ich von dem anonymen Beitrag „Anwohner leiden an Kopfschmerzen und Müdigkeit: Können Windräder krank machen?“ im „Focus“ eine Kritik publiziert. Ich habe darin die unrichtige Wiedergabe des Inhalts einer wissenschaftlichen Publikation beanstandet und empfand es nur als höflich, den Autor über meine Kritik zu unterrichten und ihn auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Ich schrieb daher an die Redaktion:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie geben die wissenschaftliche Forschung in Ihrem Beitrag „Windräder machen krank?“ nicht korrekt wieder.
Vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2019/07/17/der-focus-gibt-die-infraschall-forschung-inkorrekt-wieder/
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Wenig später erhielt ich folgende Antwort vom User Service (FOCUS Online):

Sehr geehrter Herr Dr. Sternke,
vielen Dank für Ihre E-Mail und diesen wichtigen Hinweis.

Um Ihre Informationen an die richtigen Kollegen weiterleiten zu können, benötigen wir von Ihnen noch den Artikel von FOCUS Online, auf den Sie sich beziehen. 
Könnten Sie uns den Titel bzw. den Link zukommen lassen?
Für eine Antwort bedanken wir uns im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen 
Ihr FOCUS Online Team 

Nun hatte ich den Titel ja bereits genannt, aber es war eine geringe Mühe für mich, ihn noch einmal zu nennen. Um den Link des Focus-Artikels zu finden, hätte das Team allerdings meinen eigenen Link öffnen müssen. Ich schrieb also:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hier ist der Link: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/klagen-gegen-betreiber-windraeder_id_10914379.html
Sie hätten ihn auch in meinem eigenen Blogbeitrag gefunden, wenn Sie ihn angesehen hätten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Daraufhin erhielt ich kurz darauf folgende Antwort vom Focus-Team, das sich mit mir inzwischen schon so vertraut fühlte, dass es den Doktortitel weglassen konnte:

Sehr geehrter Herr Sternke, 
vielen Dank für die Zusendung des Links!
Welche Passagen halten Sie für ungenau recherchiert bzw. falsch dargestellt?
Mit freundlichen Grüßen 
Ihr FOCUS Online Team 

Da diese Auskunft in dem verlinkten Blogbeitrag, auf den ich bereits hingewiesen hatte, enthalten war, tauchte ungerufen in meinem Kopf die Vermutung auf, dass das Focus-Team vielleicht ein Computerprogramm ist, das die Emails automatisch generiert. Ja ich fragte mich, ob nicht vielleicht der ganze Focus-Beitrag, den ich kritisiert hatte, computergeneriert war. Es könnte sich gut um eine automatische Verarbeitung des Beitrags „Aufstand gegen die Windkraft“ in der FAZ handeln. Aus „Verursacht der Schall von Windrädern Kopfschmerzen, Herzrasen und mehr?“ in der FAZ hatte das Focus-Computerprogramm „Anwohner leiden an Kopfschmerzen und Müdigkeit: Können Windräder krank machen?“ gemacht. Aus „Ein Urteil sorgt für Unruhe“ in der FAZ hatte der Focus-Computer „Klagen gegen Betreiber“ gemacht, usw. – Andererseits hielt ich es aber auch für möglich, dass das Öffnen von Links in der Focus-Online-Redaktion aus Gründen des Virenschutzes strengstens verboten ist und dass der Anonymus den Aufsatz „Influences of low-frequency and other noises produced by wind turbines: An epidemiological literature review“ nur darum nicht korrekt wiedergegeben hatte, weil er den Link zu dieser Arbeit, den er in seinem Beitrag angebracht hat, selbst nicht geöffnet hat. Wie dem auch sei, ich gab die gewünschte Auskunft und bemühte mich dabei, meinen Unwillen nicht durchscheinen zu lassen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie höflich, den Link, der in meiner ersten Mail beinhaltet ist, zu öffnen. In dem angehängten Text habe ich die Passage zitiert: „Anwohner bilden sich die Beschwerden nur ein, weil sie eine generelle Abneigung gegenüber Windkraftanlagen haben.“ Ich habe diesen Satz der Zusammenfassung der Studie gegenübergestellt, die Sie mit diesem Satz zu resümieren behaupten. Sie geben das Ergebnis der Studie nicht korrekt wieder.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Nun wurde mir folgende Antwort zuteil:

Sehr geehrter Herr Sternke, 
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Gerne leite ich Ihr kritisches Feedback zur Überprüfung an die Kollegen aus der Gesundheits-Redaktion weiter.
Melden Sie sich gerne mit weiteren Anmerkungen oder Verbesserungsvorschlägen, denn das Feedback von Seiten unserer Leser ist uns sehr wichtig.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr FOCUS Online Team

Zunächst war ich darüber überrascht, dass das Team „ich“ und nicht „wir“ sagt. Ich fand die Überprüfung höchst überflüssig, da ich das Resümee der genannten Studie wortwörtlich zitiert und dem Resümee des Focus-Aufsatzes, das etwas anderes behauptet, gegenübergestellt hatte. Nach einer so langen Korrespondenz hätte ich mir aber auch gewünscht, dass der Autor, insofern es ihn gibt, ein Wort zu meiner Kritik sagt. Ich unternahm also noch einen letzten Versuch und schrieb an das Focus-Team:

Sehr geehrte Damen und Herren,
würden Sie mir bitte mitteilen, wer der Autor bzw. die Autoren des betreffenden Artikels ist bzw. sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. René Sternke

Und nun erhielt ich die erste interessante Zuschrift im Rahmen dieses intensiven Informationsaustauschs:

Sehr geehrter Herr Sternke,
vielen Dank für Ihre Rückantwort.
Wenn ein Autor / eine Autorin nicht seinen vollständigen Namen nennt, hat das meist einen guten Grund. Entweder weil seine / ihre Eigenleistung an dem Beitrag nicht besonders hoch war (er / sie die Infos z. B. aus verschiedensten Quellen zusammengetragen hat) oder er / sie nicht mit dem Inhalt in Verbindung gebracht werden möchte. AutorIn ist in solchen Fällen einfach FOCUS Online.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr FOCUS Online-Team

Damit sind also zwei Deutungen möglich:

  1. Die AutorIn, die „nicht seinen vollständigen Namen nennt“ und bei der es sich auch um ein Computerprogramm handeln kann, hat den Artikel nur aus verschiedenen Quellen maschinell oder manuell kompiliert und schämt sich für seine Arbeit.
  2. Ein Artikel, der das Thema der Gesundheitsschädigung durch von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall behandelt, ist auch dann, wenn dieser Artikel nicht besonders mutig ist, ein so heißes Eisen, dass die AutorIn sich im schützenden Dunkel der Anonymität verbergen muss.

Letztere Möglichkeit würde bedeuten, dass das Gleiten in die Diktatur, das sich im Namen der Weltklimarettung derzeit vollzieht, bereits weiter fortgeschritten ist, als ich vermutet hätte. Wenn sich ein Autor nicht mehr wagt, unter Nennung seines Namens in den sogenannten Leitmedien (ich bin mir nicht so sicher, dass der Focus dazugehört) ein politisch unliebsames Thema offen und kritisch anzusprechen, ohne fürchten zu müssen, dass ihm dadurch Nachteile entstehen könnten, sind wir auf dem Wege in die Diktatur „grüner“ Umwelt- und Menschenzerstörung ein gutes Stück weitergekommen.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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Sommerreise durch die Windfelder oder: Mensch und Natur im Einklang mit der Windkraft?

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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Die Landesregierung von Mecklenburg Vorpommern vertritt die Auffassung, das Windparks touristische Attraktionen seien (vgl. meinem Beitrag „Zur positiven Wirkung der erneuerbaren Energien auf den Tourismus“). Diese Auffassung war mir immer wie der größte Irrsinn vorgekommen, da ich niemanden kenne, der in der Nähe eines Windparks Urlaub machen wollte.

Nun hat Stephan Stallmann in Emmertal tatsächlich ein Exemplar ausfindig gemacht, dass eine Sommerreise durch die Windfelder unternimmt und sich auf einer „Klimatour“ von einem Windpark im Bus (vermutlich CO2-frei) zum nächsten karren lässt. Es handelt sich um den niedersächsischen Energieminister Olaf Lies (natürlich SPD). NWZ online veröffentlichte darüer einen Artikel mit dem Titel „Sommerreise des Energieministers“. Diesen Artikel von Lars Laue muss man unbedingt lesen! Man muss allerdings vorher seinen Kinnladen festbinden, weil er bei der Lektüre unweigerlich herunterklappen wird und vielleicht sogar ausgerenkt werden könnte.

Es wird beschrieben, wie dieser SPD-Politiker oben auf ein Windrad hinauffährt und dabei im Fahrstuhl „begeistert von der Anlage“ Interviews gibt, in denen er die üblichen hohlen Phrasen der Lobbyisten der Branche von sich gibt, als ob es seine persönlichen Gedanken und Eindrücke wären. „Er freue sich, wenn er Windenergieanlagen sehe, sagt Lies, auch wenn die Windparks natürlich in Einklang mit Mensch und Natur gebracht werden müssten.“

Lars Laues letzter Absatz lautet: „Zurück auf dem ostfriesischen Acker neben dem Stromproduzenten mit einem Rotordurchmesser von 127 Metern gibt Lies sich gewohnt bodenständig. ‚Ich hätte da oben gern noch einen Tee getrunken.‘ Doch der ‚Klimatour-Bus‘ wartet schon und rollt, kaum ist der Minister an Bord, weiter in Richtung Bürgerwindpark Hinte.“

Wichtig an diesem Zeugnis ist, dass selbst solch ein Mensch, bei dem nicht mehr unterscheidbar ist, kann ob es sich um eine Marionette der Windindustrie oder eine Mutante des postmodernen technischen Zeitalters handelt, noch einräumt, dass die Windparks sich nicht im Einklang mit Mensch und Natur befinden. Sie sind inhuman und naturzerstörend.

Wie aber können die Windparks mit Mensch und Natur in Einklang gebracht werden?

Als ich 2016 in Ferdinandshof mit Christian Pegel, dem Energieminister von Mecklenburg-Vorpommern, diskutierte, vertrat er die Auffassung, dass sich die Wahrnehmung der Menschen mit der fortschreitenden Veränderung ihrer Umwelt verändern und an diese veränderte Umwelt anpassen werde, sodass sie sich an die Windräder gewöhnen und sie irgendwann nicht mehr als etwas Besonderes oder gar Störendes in der Landschaft wahrnehmen würden. Trifft diese Hypothese zu, würde das bedeuten, dass die Menschen eine Landschaft ohne Windräder, die viele heute als Heimat fühlen, irgendwann einmal als leer und sinnlos empfinden könnten.

In jener Zeit waren die Windräder für mich noch in erster Linie ein ästhetisches Problem und ich frage mich noch heute, was man dem postmodernen ästhetischen Relativismus eines Christian Pegel für Argumente entgegensetzen kann. Ich könnte mich auf Kant und Goethe berufen, für die das Naturschöne noch das Paradigma der Schönheit war. Ich könnte mich auf Botho Strauss berufen, für den die Windparks „die Auslöschung aller Dichterblicke der deutschen Literatur von Hölderlin bis Bobrowski“ sind und der die Geschäfte-macher der Windindustrie und ihre Komplizen „die Schänder der Landschaftsseele“ nannte.

Mit den Worten „Auslöschung aller Dichterblicke“ deutet Strauß die Landschaft als zentralen Teil unseres (wenn das Wort noch erlaubt ist:) nationalen kulturellen Erbes. Mit dem Ausdruck „Landschaftsseele“ verweist Strauß auf die Bedeutung der Landschaft als Bild und Gleichnis unser inneren Welt. Mit den Landschaften vernichten wir unseren inneren Reichtum. Lothar Meyer, einer der Unterzeichner der Rotmilan-Petition, drückte das so aus: „zerstörte Landschaften schädigen auch Menschen“. In der „Kritik der Urteilskraft“ sieht Kant die Fähigkeit, das Naturschöne zu empfinden, als Voraussetzung für die Fähigkeit an, moralisch zu empfinden.

Tatsächlich schreitet der ästhetische Relativismus Hand in Hand mit einem ethischen Relativismus voran und selbst Intellektuelle in meinem Umfeld, mit denen ich diskutiert habe und die an den schmutzigen Geschäften mit der Windkraft nicht beteiligt sind, halten es für vertretbar, dass andere Menschen durch den von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall in ihrer körperlichen Unversehrtheit geschädigt werden, damit CO2-arm Energie produ-ziert wird. Diesen Standpunkt vertritt auch das BUA, das zwischen Gesundheit und Windkraft abwägt (vgl. Infraschall – das, was man nicht hört und wovon man nichts wissen will). CDU, SPD und Linke im brandenburgischen Landtag umschreiben die Körperverletzung euphemistisch mit dem Wort „Beeinträchtigungen“ und auch Olaf Lies umspielt diesen Punkt mehr oder weniger elegant, wenn er vom fehlenden „Einklang [der Windkraft] mit Mensch und Natur“ spricht. FAZ und Focus eiern herum. Ich glaube sogar und befürchte, dass es sich bei der Opferung der Landbevölkerung um einen stillen (unausgesprochenen) gesellschaftlichen Konsens handelt.

Es wäre durchaus vorstellbar, dass man den Einklang der Windkraft mit Mensch und Natur herstellt, indem man, den Menschen als Maß aller Dinge nehmend, Windkraftanlagen von einer solchen Größe produziert, dass sie mit Mensch und Natur verträglich sind. Mein etwas abseits vom Dorf wohnender Nachbar Jens Kalanke hat solche Anlagen. Hier könnte zumindest auf dem Lande und vielleicht auch in den Städten ein Teil der Energieversorgung geleistet werden. Aber so etwas wird nicht gefördert, wie man auch die Förderung für kleinere von Privatleuten betriebene Fotovoltaikanlagen zurückfährt, weil es um „Klimarettung“, d. h. das Geschäft für die Konzerne geht, die auch nicht ein paar Krümel vom ganzen Kuchen abgeben wollen. Da die Anlagen immer größer werden, soll der Einklang der Windkraft mit Mensch und Natur offenbar anthropotechnologisch hergestellt werden, indem sich der Mensch durch natürliche Aus-lese, die möglicherweise durch medizintechnische Maßnahmen unterstützt wird, an diese Technologie anpassen soll.

Selbst wenn es dem Homo Deus gelingen sollte, sich so zu verändern, dass er die inneren Vibrationen seines eigenen Körpers mit den von den Windkraftanlagen erzeugten Vibrationen so in Einklang zu bringen vermag, dass er nicht mehr dadurch erkrankt, sondern vielleicht sogar, wenn kein Windrad in seiner Nähe läuft, tot umfällt, selbst wenn es ihm gelingen sollte, entsprechende Haustiere zu züchten, so bleiben doch noch immer die Wildtiere, die in einer solchen Welt keine Überlebenschance haben und von denen viele Arten bereits jetzt durch das Zusammenspiel von Windkraft mit anderen Faktoren der Industrialisierung der außerstädtischen Räu-me erbarmungslos ausgerottet werden.

Und diese Tatsache kann ich nicht hinnehmen.

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Christliches Jamaika in Schleswig-Holstein: weniger Schall – mehr Infraschall

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Ein Beitrag zur Geschichte des Windwahns

Die vor zwei Jahren aus der Wiege gehobene Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein leitete eine neue Phase im Windkraftausbau ein. Weiterlesen

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Der „Focus“ gibt die Infraschall-Forschung inkorrekt wieder

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Am 29. Juni habe ich in dem Beitrag „Infraschall – das, was man nicht hört und wovon man nichts wissen will“ auf den Hinweis- und Auflagenbeschluss des Schleswig-Holsteinischen Landesgerichts vom 2. Mai 2019 und auf den Hinweis- und Auflagenbeschluss desselben Gerichts vom 13. Juni 2019 aufmerksam gemacht. Am 3. Juli habe ich in dem Beitrag „Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht setzt dem schluderhaften Umgang mit der Gesundheit der Bürger ein Ende“ das Urteil desselben Gerichts vollständig in anonymisierter Form veröffentlicht. Gegenstand dieser Beschlüsse war das Berufungsverfahren, das eine Klage behandelte, in welcher es um die gesundheitliche Schädigung der Angehörigen einer Familie durch von Windkraftanlagen ausgesandten Infraschall ging. Das Gericht hatte in diesen Beschlüssen und Urteilen die Möglichkeit dieser Schädigung und ihres medizinischen Nachweises eingeräumt. Weiterlesen

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