Alan Jones‘ Abrechnung mit den Schulschwänzern

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Als ich den Angelika Janz‘ Kommentar zu Alan Jones‘ Abrechnung mit den Schulschwänzern publizierte (vgl. „Angelika Janz kommentiert Alan Jones“ wollte ich die Übersetzung, die sie kommentiert, korrigieren, bis ich merkte, dass der Text von Alan Jones von der Übersetzung, die sie kommentiert, zu sehr abweicht. Meine Übersetzung folgt „Alan Jones brutally schools child climate protesters: ‘You’re the first generation to require air conditioning and televisions in every classroom’“. Dort kann man die Rede auch sehen und hören.

An alle Schulkinder, die wegen des Klimawandels streiken: Ihr seid die erste Generation, die eine Klimaanlage in jedem Klassenraum benötigt. Ihr wollt einen Fernseher in jedem Raum und eure Klassen sind mit Computern ausgestattet. Ihr verbringt Tag und Nacht vor elektronischen Geräten.

Weniger denn je zuvor geht ihr zu Fuß oder fahrt mit dem Rad zur Schule, sondern ihr kommt in Wohnwagen* oder mit Privatautos, die die Vorstadtstraßen verstopfen und den Berufsverkehr noch schlimmer machen. Ihr seid die größten Konsumenten von Industriewaren, die es je gab. Und updatet tadellose, teure, luxuriöse Kleidung, um trendy zu bleiben. Euer Entertainment kommt von elektronischen Geräten her.

Außerdem sind die Leute, die euren Protest lenken, dieselben Leute, die darauf bestehen, das Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung aufzublähen, was Energiebedarf, Produktion und Verkehr ansteigen lässt. Je mehr Leute wir haben, desto mehr Wald und Buschland* wird vernichtet, desto stärker wird die Umwelt zerstört.

Wie wär’s denn damit? Sagt euren Lehrern, dass sie die Klimaanlage abstellen sollen, geht oder fahrt mit dem Fahrrad zur Schule, stellt eure Geräte aus und lest ein Buch, schmiert euch ein Brot, anstatt industrielles Fastfood zu kaufen.

Nein, nichts davon wird passieren, denn das Stück sagt: Ihr seid egoistische, unerzogene, Tugend mimende kleine Scheißhäufchen, die von Erwachsenen inspiriert worden sind, die sich danach sehnen, ein edles Ziel zu verfolgen, während sie selbst sich westlichem Luxus und einem beispiellosen Lebensstandard hingeben.

*) Der Text bezieht sich auf Australien (Anm. d. Übers.)

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Quelle: „Alan Jones brutally schools child climate protesters: ‘You’re the first generation to require air conditioning and televisions in every classroom’“

 

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

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4 Gedanken zu “Alan Jones‘ Abrechnung mit den Schulschwänzern

  1. Pitty schreibt:

    Auf den Punkt getroffen. Jugend, die Schule schwänzt, lernt nicht. In dem Alter kann!!!! ein Kind oder Jugendlicher die Welt noch gar nicht einschätzen. Dazu fehlt Lebenserfahrung und die kommt mit dem Alter.
    Nur die Alten können lenken und eingreifen oder verbessern, werden aber von der Jugend gebremst und beleidigt.

    Gefällt 2 Personen

  2. Einen Text nochmal auf seine Übersetzerrichtigkeit überprüfen kann ich aus verschiedenen Gründen nicht leisten. Ich muss es auch nicht. Denn was ich geschrieben habe, revidiert weder den Jones-Text noch entlarvt eine exaktere Übersetzung irgendeine Unrichtigkeit oder politische Uncorrectness meines Kommentars dazu. Meine Kommentierung, die kein Abnicken des originalen oder falsch übersetzten Alan Jones-Textes war, sondern eine Kritik an den Konsumhaltungen aller Gewinne durch Energie produzierende Gesellschafts-und Wirtschaftsformen ist mit folgenden Gedanken beendet: Ich kenne viele Jugendliche, die sehr genau hinschauen und mittlerweile auch energiesparbewusst zu leben versuchen, da, wo es schon möglich ist und deren Eltern sich über die „Nörgelei“ bei mir beschweren. Ob die „schuleschwänzenden“ Jugendlichen selbst Vollkonsumenten und Dauer-Nutznießer der Klimawandels sind: Sie sind dabei, es anders zu lernen. Pauschal geht hier sowieso keine Be- oder Verurteilung, auf keiner Seite. Mein Text bestätigt nur, was die Kinder von den lebenserfahrenen Erwachsenen lernten und nicht anders wissen konnten. Ihr Protest, der kontroverse Meinungen und Haltungen weckt, trägt dazu bei, die Krisen, Defekte und Katastrophen bewusst zu machen. Jungen Leuten ihre Jugend und somit Unwissenheit vorzuwerfen macht sie nicht gerade kompetenter. Man nimmt sie nicht ernst, und sie haben trotzdem recht, ohne, dass sie zeitnah beweisen könnten, dass sie es besser machen würden. Aus diesem Grund suchen und fordern sie ja auch die Solidarität der Wissenschaft. Ihr Protest hat doch jetzt schon einiges in Gang gebracht. Und noch was: Ein Gang durch die Gemächer von Alan Jones, eine Woche Begleitung in seinem Lebensumfeld – olala!

    Gefällt 1 Person

    • Beim Lesen des von Ihnen, liebe Frau Janz, kommentierten Textes, habe ich mich gefragt, von wem er wohl sein möge. Nachdem ich den Originaltext gefunden habe, habe ich ein paar Abweichungen in der „Übersetzung“ entdeckt und wollte sie korrigieren. Dabei habe ich dann bemerkt, dass auf diese Weise ein ganz anderer Text entsteht, als der, den Sie kommentiert haben. Ich habe also den von Ihnen kommentierten Text so gelassen, wie er war, und meine Übersetzung in einem separaten Beitrag gebracht.
      Wenn ich etwas kritisieren wollte, so war es Ihre Aufforderung an den Staat, etwas mehr zu verbieten. Natürlich sind die Verbote, die Sie fordern, sinnvoll und notwendig. Aber mir war aufgefallen, dass eine Mentalität in der Entstehung begriffen ist, bei der wir alle stets darüber sinnen, was als Nächstes verboten werden könnte, um die Welt zu retten. Dieses Verbietenlassen durch Leute, die gar keine Macht zum Verbieten haben und nur um Verbote von oben bitten können, ist ein Herrschaftsdispositiv, bei dem die Beherrschten ihre Ohnmacht durch Allmachtsfantasien kompensieren und gleichzeitig den sie Beherrschenden als Handlanger bei der Beherrschung anderer zu Diensten sind. Das läuft zur Zeit ganz gut, finde ich. Ich habe an mir beobachtet, dass ich selbst beginne, mich auf diese Weise beherrschen zu lassen, und Sie haben es auch gemerkt, indem Sie mich darauf hingewiesen haben, dass ich sogar das Verbieten verbieten will.

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