Sitzblockaden, Mahnwache, Demos…. was müssen wir noch tun, dass die Politik reagiert?

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Der Beitrag „Schwesig nimmt die Schweriner Sitzdemo als Anzeichen für ein Spannungsfeld innerhalb der Bevölkerung wahr“ ist in kürzester Zeit auf dieser Seite so oft aufgerufen worden wie kein anderer Beitrag zuvor. Da die hauptsächliche Wirkung über die Reposts auf den Facebookseiten verläuft, kann ich diese Wirkung nicht einmal abschätzen. Wolfgang E. Enseleit kommentierte auf der Seite des Freien Horizonts: „ooooh, die Dame hat noch ein (wenn auch gestörtes) Wahrnehmungsvermögen!?“ Und der Freie Horizont fügte hinzu: „Und selbst dazu braucht sie Nachhilfe“. In der Tat mussten sich die Demonstranten direkt vor das Schloss setzen, damit Schwesig einen nun schon seit vielen Jahren anhaltenden Protest wahrnimmt. Die Bürgerinitiative Bismark hatte ihr geschrieben und sie hatte das Schreiben einfach an den Staatssekretär für Vorpommern und Windkraft-Lobbyisten Dahlemann weitergereicht. In ihrer gestrigen Rede betonte sie, dass sie ehrlich sei, indem sie den Protest zur Kenntnis nehme. Offenbar hat sie Grund, diese Ehrlichkeit hervorzuheben. Die Selbstgefälligkeit der Landesregierung zeigte sich in der gestrigen Landtagsrede auch darin, dass die Ministerpräsidentin (SPD) den Umweltschutzminister Dr. Till Backhaus (SPD) überschwänglich lobte, dieser dann wiederum die Ministerpräsidentin dafür begeistert beklatschte, bis die Versammlungsleitung das unwürdige Spektakel unterband.

Unter dem Titel „Immer mehr Windräder: Das sorgt für dicke Luft im Land“ erschien im heutigen Nordkurier ein Beitrag von Iris Leithold, der im wesentlichen ein Plagiat des von mir gestern zitierten Beitrags im Hamburger Abendblatt ist. Das Resümee verzerrt alles: „Sogar die Ministerpräsidentin räumte gestern im Landtag ein, dass man es in Sachen Windkraft hier und da womöglich übertrieben habe. Das fanden auch die Demonstranten da draußen.“ Wie meinem gestrigen Beitrag und der oben verlinkten Rede Schwesigs zu entnehmen ist, räumte die Ministerpräsidentin das jedoch keineswegs ein, sondern konstatierte lediglich „ein Spannungsfeld“ innerhalb der Bevölkerung, das sich in Form dieser Demo äußere, und feuerte fanatisch zum weiteren Windkraftausbau an: „Und deshalb muss auch dieser Deckel fallen“, rief sie mit Bezug auf den Off-Shore-Windkraftausbau, da der Deckel auf Land mit der Beseitigung der Planungshoheit der Gemeinden schon in der Kohl-Ära gefallen war. Von einem Stopp oder einer Drosselung des Windkraftausbaus an Land war nicht die Rede. Dass die Demonstranten draußen vor der Tür dasselbe fanden wie die Prinzessin im Schloss ist ein verfrühter Mittsommernachtstraum des Nordkuriers.

„Sitzblockaden, Mahnwache, Demos…. was müssen wir noch tun, dass die Politik reagiert?“, fragt die Facebook-Seite Freie Friedländer Wiese anlässlich meines gestrigen Beitrags. In der Tat drängt sich einem der Eindruck auf, dass wir immer radikaler werden müssten, um der von einer ignoranten und arroganten Ministerpräsidentin angeführten Groko, die von Grünen und Linken in ihrem Kurs bestärkt wird, die Augen zu öffnen. Der bessere Weg und einzige Ausweg wird wohl darin bestehen, diese Regierung abzuwählen, wobei ich auf das erstarkende bürgerliche Lager um Freien Horizont, Freie Wähler und FDP große Hoffnungen setze.

Bis dahin ist sehr viel Aufklärungsarbeit notwendig. Ich denke nicht, dass die Stadtbevölkerung es gleichgültig zulässt, dass die Gesundheit der Menschen auf dem Lande durch Infraschall geschädigt wird, wenn sie davon erfährt, und dass ihr deren Schicksal gleichgültiger ist als das der Schiffbrüchigen auf dem Mittelmeer. Ebenso glaube ich, dass viele junge Leute, die auf den Fridays for Future demonstrieren, auch für den Artenschutz einträten, wenn sie etwas vom Vorhandensein heimischer Arten und von deren Bedrohung erführen. Da die Medien hier offenkundig versagen, sind wir selbst gefragt.

Unterzeichnen und verbreiten Sie bitte die Petition Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

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