Gedanken nach der Lektüre von Monika Marons „Artur Lanz“

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

https://www.change.org/p/f%C3%BCr-landwirtschaft-und-umwelt-mecklenburg-vorpommern-retten-sie-den-rotmilan-und-andere-von-der-ausrottung-bedrohte-arten-0dab0be9-2465-4cbe-93f0-84b5430b0d8f

Monika Marons Roman „Artur Lanz“ ist ein Kunstwerk. Seine Sprache ist klar, seine Handlungsführung deutlich und seine Figurenzeichnung ökonomisch und plastisch. Ich verzichte auf eine ästhetische Würdigung dieses Werks, obwohl ich dazu ausgebildet bin und mich dazu in der Lage fühle. Lothar Müller bedauerte die antifeministischen Pointen in Ralf Rothmanns „Feuer brennt nicht“, welcher Roman seines Erachtens laut Perlentaucher ansonsten großes Potenzial gehabt hätte. Ähnliche Sprüche einer ideologisch informierten Literaturkritik dürften auch auf Marons „Artur Lanz“ passen. Auf der Seite des Fischer Verlags wird eine Rezension von Stefan Kister zitiert, der in dem Roman einen „Widerspruch“ sieht, den die durchgegenderten „Leser*innen“ aushalten müssten, und einen „Fehdehandschuh“, den sie ritterlich aufheben müssten.

Der Roman ist nicht ideologischer oder politischer, sondern ethischer Natur. Seiner ästhetischen Klarheit entspricht die aufrichtige Grundhaltung seiner Autorin. Sind Heldentum und Männlichkeit in unserer dekadenten Gesellschaft noch möglich? Die selbstbewusste und selbstbestimmte Autorin genießt es ostentativ, in unserer postheroischen und postmaskulinen Gesellschaft kein Mann sein zu müssen und gemäß den Regeln des doing gender eine so bemitleidenswürdige Rolle ausfüllen zu müssen.

Ihr wenig heldenhafter Held arbeitet in einem Institut, das Windradrotorenbeschichtungen entwickelt, die Insekten, Vögel und Fledermäuse mit ihrem Geruch fernhalten sollen. Es ist kein realistischer Roman, denn die Tatsache, dass derartige Vergrämungen geschützter Arten unzulässig sind, wird nicht thematisiert. Die Idee ist vielmehr verrückt und genial: Windräder zerstören das Landschaftsbild, erzeugen Lärm und Vibrationen. Es fehlt also nur noch, dass sie abschreckend stinken.

Zum Helden wird der Held, indem er öffentlich einem Kollegen beisteht, der auf Facebook gepostet hat, dass wir nicht auf Autobahnen, sondern auf Stromtrassen dem Vierten, dem grünen Reich entgegenfahren. Darauf finden solche inquisitorischen Versammlungen statt, wie wir sie in der DDR zur Genüge kennengelernt haben: Kritik und Selbstkritik. Der Roman ist ein Plaidoyer für die erneut verlorengegangene Meinungsfreiheit.

Ich frage mich, ob es in unserer Gesellschaft tatsächlich solche Femegerichte, wie sie in der DDR zum Alltag gehörten, bereits wieder gibt. Oder würde der Andersdenkende in unserer noch halboffenen Gesellschaft nicht einfach stillschweigend rausgeworfen, wie es Prof. Dr. Vahrenholt, dem Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung, widerfahren ist? Arbeitet die Macht in der BRD nicht stärker mit den Mitteln der Ausgrenzung und der Belohnung von Anbiederung als mit direkter Unterdrückung? Aber die Frage ist unangemessen, denn wir treten, indem wie das Buch öffnen, in eine fiktive Welt ein.

Der von Staatsrechtler Norbert Große Hündfeld und mir gebildete verfassungsrechtlich argumentierende Widerstand gegen Windkraft im Außenbereich, welche gegen Artikel 20a des Grundgesetzes verstößt, kann mit den gängigen Mitteln der Diffamation nicht zum Schweigen gebracht werden. Wir sind keine Egoisten, Nimbys, Klimaleugner, Coronaleugner, Verschwörungstheoretiker, Esoteriker, Reichsbürger, Atomlobbyisten, Kohlelobbyisten, Faschisten oder AfD-Anhänger. Wir fordern einfach nur, dass das Grundgesetz respektiert wird und dass der Naturraum erhalten bleibt. Folglich wird unser Widerstand nicht bekämpft, sondern totgeschwiegen.

Auch hier gibt das Buch von Monika Maron eine Erklärung: Ob du einen Feind hast, entscheidest nicht du, sondern dein Feind.

Nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Bundestagsabgordneten auf und fordern Sie sie auf, den von Peter Altmaier vorbereiteten Gesetzesnovellen zur weiteren Beseitigung des Artenschutzes nicht zuzustimmen!

Unterschreiben und verbreiten Sie bitte die Petition „Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!“

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Quelle: https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41D8i-OS3QL.SX304_BO1,204,203,200.jpg

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Sollten Sie auf dieser Seite Werbung sehen, so bitte ich Sie ausdrücklich, diese Produkte auf keinen Fall zu kaufen, sondern das Geld einem gemeinnützigen Verein zu spenden.

Naturschutzinitiative e.V.

Deutsche Schutz-Gemeinschaft für Mensch und Tier e.V. (DSGS e.V.)

Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V.

Deutsche Wildtier Stiftung

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