Zu „Wie man einen Menschen fertig macht“ von Gunnar Kaiser

Kommentar zu „Wie man einen Menschen fertig macht“ von Gunnar Kaiser

Ich bin der Meinung, dass die Grundthese des Essais, dass die Täter in der Minderzahl seien und dass sie pervers seien, unzutreffend ist. Wie wäre die Hetze gegen Andersdenkende, gegen Ungeimpfte, Klimaleugner, Querdenker usw., möglich, wenn diese Feindbilder nicht von gesunden und normalen Menschen auf- und angenommen werden könnten, die dann ganz von selbst und aus sich heraus Personen erkennen, die die Merkmale, die für diese Feindbilder charakteristisch sind, aufweisen, und gegen die sie dann unaufgefordert und in der vollen Überzeugung, das Richtige zu tun, mit aller Vehemenz feindselig vorgehen? Derartige Feindbilder werden meines Erachtens aus Konformismus und aus dem Bedürfnis heraus, sich in die Gesellschaft einzuordnen und sich richtig zu verhalten, übernommen. Meine Freunde und Verwandten sind z.B. unzufrieden mit mir, weil ich blogge (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/). Sie wissen, dass ich nicht böse („ein Rechter“) bin, aber sie wollen auch nicht, dass ich meine dissidenten und heterodoxen Meinungen in die Welt hinausposaune und mich exponiere und dabei den Eindruck erwecke, dass ich „rechts“ wäre, und auf diese Weise mich selbst und am Ende möglicherweie auch sie kompromittiere. Andere Personen, die mich überhaupt nicht kennen, wollen mich in der Tat in irgendeine Kategorie von Bösewichtern stecken, wenn meine Meinungen mit den ihrigen nicht übereinstimmen, oder wollen mich wenigstens zwingen, mich von der AfD oder von wem auch immer zu distanzieren, was ich in der Tat auch schon getan habe, nicht etwas aus Angst, der AfD zugeordnet zu werden, sondern weil mir die AfD überhaupt nicht gefällt (https://www.windwahn.com/2021/03/28/diffamierung-andersdenkender-in-klimakrisen-zeiten/). Alle sollen sich distanzieren und sie tun es dann auch, Laschet von Maaßen und Maaßen von Otte. Dabei spielen sie das Spiel der Diffamierung mit, mit dem das Spiel der erzwungenen Distanzierung in der Regel verbunden ist. Sie werden zu Tätern, weil sie keine Opfer werden wollen. Wenn die Täter tatsächlich in der Minderzahl wären und wenn sie pervers wären, wären kollektive Verbrechen kaum möglich. Ich glaube, dass es schwer ist, kein Täter zu werden. Ein Opfer zu werden, ist dagegen sehr leicht. Das kann in diesen Tagen jedem passieren.
Ich habe es geschafft, dass der NDR-Rundfunkrat die Verleumdung Maaßens als Antisemiten bei Anne Will zweimal behandelt hat. Beim ersten Mal wurde meine Beschwerde mit der Begründung zurückgewiesen, dass die Sendung (mit der Verleumdung) auch viel Beifall gefunden habe. Beim zweiten Mal wurde als Grund angegeben, dass kein Verstoß gegen den Staatsvertrag vorliege, obwohl der NDR-Staatsvertrag (§ 8 Abs. 1) zur Wahrheit, zur Fairness gegenüber betroffenen Personen sowie zur Überprüfung von Informationen vor (!) ihrer Verbreitung verpflichtet (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2022/03/09/der-ndr-rundfunkrat-leugnet-einen-verstos-des-ndr-gegen-den-ndr-staatsvertrag/). Prof. Bhakdi wurde wie Maaßen als Antisemit verleumdet. Gegen Prof. Hockertz wurde ein Steuerverfahren eingeleitet, das an die Devisenverfahren gegen Dissidenten in der DDR erinnert. Und so ärgern Sie sich bitte nicht, lieber Herr Kaiser, wenn Sie, der Sie im Lichte der Öffentlichkeit stehen, ab und zu mal verleumdet werden. Das Gegenteil würde kein gutes Licht auf Sie werfen.

Quelle: https://kaisertv.de/2022/03/23/wie-man-einen-menschen-fertig-macht-kaisers-klassiker/ (Screenshot)

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4 Gedanken zu “Zu „Wie man einen Menschen fertig macht“ von Gunnar Kaiser

  1. No_NWO schreibt:

    Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn jemand, der bis vor kurzem noch staatsbeauftragter Lehrer war, sich nun über Deppen beschwert. Hat er doch lange genug an deren Fabrikation mitgewirkt. Warum eigentlich beschweigt Gunnar Kaiser das Thema COzwei? Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Querdenker den Klimaschwindel kritisiert. Seltsam, nicht!?

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    • Gunnar Kaiser hat ein sehr gutes Interview mit Ralph D. Tscheuschner gebracht, in dem Tscheuschner erläutert, warum es den Treibhauseffekt nicht gibt (https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/02/06/dr-ralf-d-tscheuschners-erlauterung-warum-es-den-treibhauseffekt-nicht-gibt/). Danach hat sich Jochen Ebel an ihn gewandt, der sich auch an mich gewandt hat, nachdem ich den gerade verlinkten Artikel über dieses Interview publiziert habe (vgl. den Diskussionsteil unter diesem Beitrag sowie unter https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/02/10/joseph-fourier-uber-den-sogenannten-treibhauseffekt/, wo Ebel mich sogar im Französischen meistern will). Ebel gehört zu der Gruppierung in EIKE, die die Auffassung vertritt, dass der Treibhauseffekt, den Gerlich & Tscheuschner im Widerspruch zum zweiten Hauptsatz der Wärmelehre sehen (vgl. „https://arxiv.org/abs/0707.1161) doch gäbe, nur dass dieser Effekt nicht so stark wirke. Die Anhänger der von Ebel vertretenen Auffassung übernehmen das Treibhaus-Modell, bei dem die Erde ein isothermer schwarzer Körper ohne Atmosphäre usw. usf. wäre (vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/12/02/menschenverschuldeter-treibhauseffekt/). Ebel und Dietze vertreten z.B. die Auffassung, dass ein kalter Körper einen warmen erwärmen könne, denn die Frage ist ja, wie das kühlere CO2. Diese Truppe hat in EIKE einen eigenen Flügel (die „Klimaskeptiker“) gebildet, der denjenigen bekämpft, der den Treibhauseffekt leugnet (vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/01/22/uber-eike/). Es handelt sich um eine zersetzende Gruppe, deren Aktivität dazu führt, dass EIKE nicht mehr nach außen wirken kann, sondern sich, durch diese ständigen Flügelkämpfe lahmgelegt, nur noch mit sich selbst beschäftigt. Gunnar Kaiser hat nun also eine zweite Sendung zum Treibhauseffekt gemacht, in der er sich von Ebel mystifizieren lassen hat (vgl. https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2021/02/11/hanna-thieles-kritik-an-gunnar-kaiser/). Er hat nicht gesehen, dass der Treibhausschwindel auf einem Wirklichkeitsmodell beruht, das mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat, und konnte Ebel nicht folgen, der ihm erklärt, dass die Erde wie ein Kühlschrank, der außen warm wird, funktioniert. Er konnte ihm also auch nicht widersprechen. Der Klimaschwindel beruht auf einer Milchmädchenrechnung (vgl. https://www.windwahn.com/2021/04/09/wo-bleibt-der-weltuntergang/). Prof. Dr. Gerhard Kramm von der Alaska University, der die Auffassung von Gerlich & Tscheuschner nach deren Tod stets weiterhin vertreten und verteidigt hat, hat einmal das ganze lächerliche Modell, mit dem die Enquete-Kommission den Bundestag 1988 an der Nase herumgeführt wurde, auf meinen Wunsch hin mit wissenschaftlicher Präzision, aber allgemeinverständlich zerpflückt. Er hat mir aber nicht gestattet, seine Ausführungen auf meinem Blog zu publizieren, weil die Schmiererei auf den Blogs dazu beigetragen hat, dass der Klimaschwindel sich durchsetzen konnte. Die Argumente, die er angeführt hat, finden sich in seinen wissenschaftlichen Publikationen. Laien wie Gunnar Kaiser oder ich selbst befinden sich jedoch in der Situation, dass sie pausenlos der Klimapropaganda ausgesetzt werden und sich selbst mühevoll einarbeiten müssen, um den Unsinn zu widerlegen. Mein Eindruck ist, dass Gunnar Kaiser sich bei diesem Thema unsicher ist. Wir werden sehen, ob er sich noch einmal dazu äußert. Ich sehe Gunnar Kaiser nicht als Vertreter der Querdenkerbewegung oder einer anderen Bewegung, sondern als Einzelnen, der versucht, eigenständig zu denken.

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  2. No_NWO schreibt:

    Interessant, danke! Gunnar Kaiser stand den Querdenkern jedenfalls überaus nahe. Mag sein, daß er in der Klimafrage nun Unabhängigkeit sucht. Was die aktuellen Attacken gegen ihn erklären könnte.

    Wozu den Klimaschwindel mit den Waffen der Wissenschaft angehen, wenn Al Gore und die Natural Asset Companies (NAC’s, siehe Norbert Haering) doch bereits alles sagen. Eigentlich müßte jeder Depp auf Anhieb verstehen können, daß COzwei-Besteuerung und NAC’s Prellerei par excellence sind und der Einstieg in eine zentralistisch geplante und gesteuerte globale Kommandowirtschaft nach dem Gusto der Herren Gates, Schwab, Fink & Co. Weswegen nichts dringlicher sein könnte, als Lehrer und Schüler vom Bildungsdiktat des Staates zu befreien. Zumal von der ankommenden Ungeheuerlichkeit namens «Soziales und emotionales Lernen». Nutzt SEL doch das staatliche Bildungswesen als Sprungbrett, um die gesamte Menschheit einem niemals enden sollenden Gehorsamstraining zu unterwerfen.

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